Geräteeinstellungen

Letzte Aktualisierung: 17. September 2018


In diesem Dialog können Sie die Grundkonfiguration des Geräts anpassen. Alle Einstellungen werden sofort nach dem Speichern wirksam.

1. Sprache anpassen

Während der Grundkonfiguration haben Sie die Sprache Ihres Geräts festgelegt. Diese können Sie jederzeit sowohl über die Konfiguration der Konsole, als auch über die Geräteeinstellungen in der Weboberfläche anpassen.

2. Netzwerkkonfiguration anpassen

Während der Grundkonfiguration haben Sie die Netzwerkkonfiguration Ihres Geräts festgelegt. Diese können Sie jederzeit sowohl über die Konfiguration der Konsole, als auch über die Geräteeinstellungen in der Weboberfläche anpassen. Falls Ihnen dabei ein Fehler unterlaufen sein sollte, ist das Gerät ggf. nicht mehr per Netzwerk erreichbar. Sie können dann die Einstellungen nur noch auf der Konsole korrigieren.

3. Host- und Domainnamen konfigurieren

Host- und Domainnamen dienen der Identifikation eines Computers im Netzwerk. Diese Namen werden beispielsweise beim Versenden von E-Mails zum Bilden der Absenderadresse genutzt. Außerdem werden alle Logeinträge, die an einen Syslog-Server gesendet werden, um den konfigurierten Hostnamen als Quellhost ergänzt um die Einträge leichter zuordnen zu können.

4. Namensauflösung konfigurieren

In den meisten Umgebungen werden DNS-Server zum Übersetzen von IP-Adressen zu Hostnamen und umgekehrt eingesetzt. Häufig werden auch zum Monitoring statt IP-Adressen die Hostnamen oder FQDNs (Full Qualified Domain Names) genutzt.

Um die Namensauflösung auf Ihrem Gerät nutzen zu können, müssen Sie die IP-Adressen mindestens eines DNS-Servers Ihrer Umgebung konfigurieren. Empfehlung ist, mindestens zwei DNS-Server einzutragen.

Nur wenn Sie diese Option konfiguriert haben, können Sie z. B. bei der Konfiguration der NTP- oder Mailserver Host- und Domainnamen verwenden.

5. Zeitsynchronisation konfigurieren

Die Systemzeit des Geräts wird an vielen Stellen, z. B. zum Erfassen von Messwerten oder Schreiben von Logdateien, genutzt. Daher ist eine stabile Systemzeit sehr wichtig. Diese wird am Besten durch die Nutzung eines Zeitsynchronisationsdienstes (NTP) sichergestellt.

Zum Aktivieren der Synchronisation, tragen Sie die Hostadresse mindestens eines Zeitservers unter NTP-Server ein.

6. Syslog-Einträge weiterleiten

Auf dem Gerät werden durch das Betriebssystem und einige dauerhaft laufende Prozesse Logmeldungen erzeugt, die per Syslog zunächst in ein lokales Log geschrieben werden.

Diese Einträge können Sie auch an einen zentralen oder übergeordneten Syslog-Server schicken lassen um sie dort auszuwerten, zu filtern oder zu archivieren.

Wählen Sie zur Konfiguration der Weiterleitung den Punkt Syslog.

Im folgenden Dialog können Sie nun konfigurieren, welches Protokoll Sie zur Weiterleitung verwenden wollen. Syslog über UDP ist weiter verbreitet, allerdings nicht so zuverlässig, wie über TCP. Wenn Ihr Syslog-Server also beide Protokolle unterstützt, wird empfohlen TCP zu benutzen.

Weiterhin müssen Sie noch die Hostadresse des Syslog-Server konfigurieren, der die Logmeldungen annehmen soll.

7. Standard-Webseite ändern

Beim direkten Zugriff über den Webbrowser auf die Hostadresse des Geräts ohne die Eingabe eines Pfads, gelangen Sie in der Standardeinstellung auf die Weboberfläche des Geräts. Es ist aber auch möglich, dass Sie direkt auf eine Monitoring-Instanz Ihrer Wahl weitergeleitet werden.

Dies können Sie über die Einstellung HTTP-Zugriff ohne URL öffnet konfigurieren. Wählen Sie hier die Monitoring-Instanz aus, die sich statt der Weboberfläche öffnen soll.

8. Ausgehende E-Mails konfigurieren

Damit Sie von dem Gerät aus E-Mails verschicken können, z. B. bei Ereignissen während des Monitorings, muss die Weiterleitung der Mails an einen Ihrer Mailserver konfiguriert werden.

Damit der Mailversand funktioniert, muss mindestens die Hostadresse Ihres Mailservers als SMTP-Relay-Server konfiguriert werden. Dieser Server nimmt die E-Mails von Ihrem Gerät an und leitet diese weiter.

Die Konfiguration des SMTP-Relay-Servers ist allerdings nur ausreichend, solange Ihr Mailserver E-Mails über anonymes SMTP akzeptiert. Wenn Ihr Mailserver eine Authentifizierung voraussetzt, dann müssen Sie unter dem Punkt Authentifizierung die passende Loginmethode aktivieren und die Zugangsdaten eines Accounts angeben, der sich am Mailserver anmelden kann.

Sollten Sie selbst nach der Konfiguration keine E-Mails erreichen, lohnt ein Blick in das Systemlog des Geräts. Hier werden alle Versuche Mails zu verschicken protokolliert.

Das Gerät selbst kann Systemmails verschicken, wenn es kritische Probleme gibt, z. B. ein Job nicht ausgeführt werden kann oder ein Hardwareproblem erkannt wurde. Um diese E-Mails zu empfangen, müssen Sie eine E-Mail-Adresse konfigurieren, an die diese Mails verschickt werden sollen.

9. Zugriff auf Check_MK-Agenten anpassen

Auf dem Gerät ist ein Check_MK-Agent installiert, der in der Grundeinstellung nur vom Gerät selbst abgefragt werden kann. Damit können Sie auf dem Gerät eine Instanz anlegen und das Gerät direkt in das Monitoring aufnehmen.

Es ist ebenfalls möglich den Check_MK-Agenten von einem anderen Gerät aus erreichbar zu machen, so dass das Gerät auch von einem anderen Check_MK-System überwacht werden kann, z. B. in einer verteilten Umgebung von einem zentralen Server. Hierzu können Sie eine Liste von IP-Adressen konfigurieren, die den Check_MK-Agenten kontaktieren dürfen.