Systemmonitoring mit Check_MK - Teil 1: Grundlagen

Fünftägige Schulung zu Check_MK für Einsteiger

Mit Check_MK macht das Einrichten eines Systemmonitoringsystems - auch auf großen Installationen - richtig Spaß. Die Arbeit auf der Kommandozeile wird auf ein Minimum reduziert, da mit WATO ein mächtiges grafisches Konfigurationssystem bereit steht. So muss man kein Linux-Experte mehr sein, um ein Monitoring aufzusetzen, das auch locker große und komplexe Installation meistert.

In unserem Grundlagenkurs Systemmonitoring mit Check_MK lernen Sie, wie Sie selbständig mittels Check_MK ein professionelles Monitoring aufbauen und sinnvoll strukturieren, um Netzwerk, Server, Betriebssystem und Anwendungen zu überwachen. Dabei benötigen Sie explizit keine Linuxkenntnisse. Alles, was Sie brauchen, erfahren Sie im Kurs. Dabei gehen wir sehr praktisch vor. Zunächst installieren wir Check_MK auf einem von uns bereitgestellten ganz normalen Linuxserver. Dann befassen wir uns Schritt für Schritt mit der Überwachung von Linux und Windows, von Netzwerkgeräten und -diensten und von Anwendungen. Dabei lernen Sie, wie Check_MK funktioniert, z.B. wie Quittierungen und Wartungszeiten funktionieren, wie man die automatische Serviceerkennung von Check_MK nutzt und anpasst, wie man die Alarmierung konfiguriert, Hosts und Services Benutzern zuweist und vieles mehr. Hinweis: Nach Abschluss dieses Kurses oder wenn Sie die Inhalte schon durch die Arbeit mit Check_MK in der Praxis gelernt haben, sind Sie optimal vorbereitet für unseren spannenden zweiten Teil: Systemmonitoring mit Check_MK für Fortgeschrittene.

Kursinhalte

Einführung und Installation
Installation von Check_MK
Instanzen erzeugen und verwalten
Die virtuelle Appliance Check_MK virt1
Snapshots, Backup und Restore
Softwareupdate von Check_MK
Check_MK im Überblick
Vorhandene Komponenten
Das Datenmodell: Hosts und Services, Zustände, Checks
Begriffe wie Staleness, Wartungszeiten und Quittierung
Die grafische Oberfläche
Nutzen und anpassen der Seitenleiste
Status-Ansichten optimal nutzen und anpassen
Dashboards
Tipps und Tricks
Arbeit mit WATO - dem Konfigurationstool von Check_MK
Aufnehmen von Hosts und Services in das Monitoring
Automatische Erkennung der zu überwachenden Services
Strukturieren mit Hostmerkmalen, Ordnern, Host- und Servicegruppen
Konfiguration von Schwellwerten und anderer Parameter
Arbeit mit vielen Hosts: Bulk-Inventur und Bulk-Import
Netzwerkabhängigkeiten von Hosts mittels Parents abbilden
Der Check_MK-Agent
Überwachen von Linux und Windows
Paketieren von selbst angepassten Check_MK-Agenten
Automatische Agent Updates
Monitoren über SSH
Überwachung verschiedener Dienste
Funktionsweise von Checkplugins
Überblick über die 1.300 mitgelieferten Plugins
Überwachung von Logdateien
Überwachung von Prozessen und Windows-Diensten
Überwachung von Dateisystemen im Detail
Überwachung von Netzwerkgeräten via SNMP
Überwachung von Netzwerkinterfaces im Detail
Check_MK um eigene Checks erweitern
Einbinden von eigenen Skripten (Local Checks)
MRPE
Alarmierung, Teil 1
Das Konzept von Alarmen
Zuordnung von Hosts und Services zu Personen über Kontaktgruppen
Quittierung von Problemen
Definition von Zeitperioden (z.B. nur Werktags von 9:00-17:00)
Alarmierung per Email, Anpassen der Mail-Inhalte
Konfiguration des Linux-Maildienstes
Arbeit mit Wartungszeiten (Scheduled Downtimes)
Regelbasierte Konfiguration der Benachrichtigungen
Alarmierungsregeln, die Benutzer selbst erstellen
Benutzer, Rollen und Rechte
Verwaltung von Benutzern und Berechtigungen
Das rollenbasierte Rechtesystem
Sichtbarkeit von Hosts und Services
Verteiltes Monitoring, Teil 1
Gründe für verteiltes Monitoring
Aufbau eines verteilten Monitorings mit Livestatus und Check_MK Multisite
Messdatenverarbeitung, Teil 1
Langzeitaufzeichung von Messdaten
Nutzung des Graphingsystems

  • auf Deutsch
  • für 5 Tage
  • ab 3 Teilnehmern
  • 2.356,20 € (inkl. Mwst.)
  • für IT-Administratoren Einsteiger ins Systemmonitoring
  • empfohlen sind keine